Moloch München Eine Stadt wird verkauft

Februar 2021

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Titelbild: © Oswald Baumeister / Gesellschaft für ökologische Forschung e.V. []

Februar 2021: Novellierte Bauordnung. Seit 1.2.2021 gilt in Bayern eine Neuregelung der Bauordnung mit Vorgaben über Nachverdichtungen. Außerdem gilt ein Projekt automatisch als genehmigt, wenn die zuständige Behörde nach drei Monaten noch keinen Beschluss über ein eingereichtes Wohnbauvorhaben gefasst hat. [1]
Auch gesetzlich wird alles getan, um das immer weitere und engere Zubauen von Städten und Gemeinden zu ermöglichen.

Februar 2021: Regenwald-Abholzer kaufte sich in die Ludwigstraße ein. Der indonesische Milliardär Sukanto Tanoto hat sein Vermögen mit Palmöl und Zellstoff gemacht und ist „der von Greenpeace identifizierte größte Einzelverursacher der Abholzung in der Welt“. [2]
Es ist schon erstaunlich, dass die Allianz ihr Tafelsilber verscherbelt – und dann auch noch an einen solchen gigantischen Umweltvernichter aus Indonesien.

Februar 2021: Von „Fritz 9“ zu „aer. Der nächste super-nachhaltige Industriebau wird angekündigt: Die 1996 gebauten Bürogebäude an der Fritz-Schäffer-Straße 9 in Neuperlach mit rund 87.000 Quadratmeter Bürofläche wurden bisher von der Allianz genutzt. Im Februar 2020 wurden die Gebäude im Auftrag des Immobilienfonds Hines European Value Fund 2 gekauft. Die Gebäude heißen nun aer, haben ein nachhaltiges Energiekonzept, sollen eine vollständig CO2-neutrale Architektur haben und ein „Leuchtturmprojekt“ werden. [3]

Februar 2021: Gnadenfrist für das Arabella-Hochhaus. Der Gebäudeblock aus den sechziger Jahren mit 550 Wohnungen und diversen Einrichtungen ist schon wegen seiner 150 Meter Länge und 75 Meter Höhe von vielen Punkten aus nicht zu übersehen. Die Bayerische Hausbau wollte es ursprünglich 2026 abreißen, hat den Abriss nun auf 2030 verschoben. [4]

Februar 2021: Protest gegen Seebauer. Das Gartencenter Seebauer will seinen Betrieb nach Osten erweitern: auf Firmengrund und einer Grünfläche und einem Bolzplatz der Stadt; das soll über einen Grundstückstausch ablaufen. Die BI „Erhalt der öffentlichen Grünanlage an der Adam-Berg-Straße“ sammelte über 1000 Unterschriften für den Erhalt der Grünanlage und der über 50 alten Bäume. Am 8.2.2021 hatte die Umweltgruppe Extinction Rebellion aus Protest einen Baumfriedhof mit alten Christbäumen vor dem Gartencenter errichtet. [5] Einige Tage später stellten Umweltaktivisten 47 Bananenkisten auf dem Bolzplatz ab, um gegen die Baupläne zu protestieren. Nach einer Studie des GVD seien bereits 46,6 Prozent der Fläche Münchens versiegelt. Seebauer-Inhaber Bernhard Gerstenkorn erklärte, es würden nicht 60, sondern vielleicht drei bis fünf Bäume gefällt: Die Planung sei so geändert worden, dass 95 Prozent der öffentlichen Grünfläche erhalten werden könne. [6]
Nachtrag März 2021: Mitte Februar stellte der Geschäftsführer des Gartencenters Seebauer, Bernhard Gerstenkorn, einen reduzierten Entwurf für die Erweiterung vor: Vergrößerung der Ladenflächen und des Parkhauses und 40 Werkswohnungen; der Baukörper ist nicht mehr U-förmig, sondern L-förmig. Nötig wäre immer noch ein Grundstückstausch mit der Stadt: ein südlich vom Bolzplatz gelegenes Grundstück gegen den städtischen Bolzplatz. Der BI „Erhalt der öffentlichen Grünanlage an der Adam-Berg-Straße“ zufolge liegt der Bolzplatz im Außenbereich; eine Bebauung wäre hier nicht erlaubt. Die LBK deklariert den Bolzplatz als „unbeplanter Innenbereich“. Nach (dem berüchtigten) § 34 BauGB „ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist“. Die BI sieht auch 60 alte Bäume in Gefahr, während Gerstenkorn von 20 bis 30 sprach und Neupflanzungen ankündigte. [7]
Nachtrag März 2021: Grundstückstausch läuft. Die Stadt tauscht ihr 2900 Quadratmeter großes Grundstück gegen das Seebauer-Grundstück mit 2640 Quadratmeter und erhält für die 260 Quadratmeter Differenz 195.000 Euro. Die Stadt behält sich eine spätere Bebauung vor: Deshalb wurde für diesen Fall mit Seebauer eine Kommunbebauung vereinbart. [8]

Februar 2021: München wird „billiger“. Der Wohnindex des Forschungsunternehmens F+B untersucht die Preisentwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt. Bei neuen Mietverträgen sinken die Mieten erstmals um 0,1 Prozent. Die Preise für Eigentumswohnungen in München liegen beim Maximalwert von 14.950 Euro, durchschnittlich kostet der Quadratmeter rund 7000 Euro. [9]

Februar 2021: Hofreiter gegen Einfamilienhäuser. Im Spiegel-Interview sagte der grüne Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter: „Einparteienhäuser verbrauchen viel Fläche, viele Baustoffe, viel Energie, sie sorgen für Zersiedelung und damit auch noch für mehr Verkehr. Wir leben in Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens. Die Bundesregierung hat beschlossen, den Bodenverbrauch von 60 Hektar am Tag auf 30 Hektar am Tag zu reduzieren, bis jetzt ziemlich erfolglos.“ Hofreiter verwies auf das zu leichte Ausweisen neuer Baugebiete bei gleichzeitigem Leerstand der Zentren und erwähnte die Donut-Dörfer: „außen prall, innen hohl“. Er hält es für einen Fehler, den Kauf von Wohnraum auch noch staatlich zu unterstützen. [10]Kai Warnecke, der Präsident von Haus+Grund, äußerte zum Hofreiter-Interview: „Reine Ideologie, hat nichts mit Umweltschutz zu tun.“ [11]

Zu diesem Thema ein Zitat von Alexander Mitscherlich aus dem Jahr 1965: „Das Einfamilienhaus, ein Vorbote des Unheils, den man immer weiter draußen in der Landschaft antrifft, ist der Inbegriff städtischer Verantwortungslosigkeit und der Manifestation des privaten Egoismus.“ [12]

Februar 2021: Agnes-Post am Ende nach fast 100 Jahren. Ende Februar 2021 schließt die Postbank die Schwabinger Filiale in der Angererstraße 7c: Damit schließt auch das dortige Postamt. Die Postbank hat Ende Januar 2021 bei der Schließung der Filiale Angererstraße noch auf die Post an der Schwabinger Agnesstraße verwiesen. An der Agnesstraße 3 gab es seit 1929 das „Postamt München 13“, von den Architekten Robert Vorhoelzer und Franz Holzhammer, das unter Denkmalschutz steht: Unten war das Postamt, in vier Etagen darüber Wohnungen für Postbeamte. Seit 2020 gehört die Postbank zur deutschen Bank – und schließt nun auch zum Jahresende 2021 dieses Postamt nebst Bankfiliale. Letztere sei sich nicht mehr rentabel. [13]
Nachtrag März 2021: Die Post geht ab. Der BA Schwabing-West hat moniert, dass die Schließung beider Post-Filialen für das Stadtviertel mit über 70.000 Bewohnern „nicht hinnehmbar“ sei. [14]

Februar 2021: Wohnhäuser im Fertigbau. Die städtische GWG-Siedlung Am Harthof stammt aus den vierziger und fünfziger Jahren: Die 2000 Wohnungen werden aktuell saniert. An der Kämpferstraße sollen fünf neue Wohnblöcke mit 198 Wohnungen in Fertigbauweise entstehen. Baugesellschaft ist die Firma Goldbeck, die besonders durch ihre großdimensionierten Gewerbegebäude und Lagerhallen beidseits der Autobahnen bekannt wurde. [15]
Fraglich ist, ob durch diese Fertigteil-Bauweise langfristig wirklich eine Kostenersparnis entsteht – oder ob die Lebensdauer und die Funktionsfähigkeit nicht doch entsprechend reduziert sind. Außerdem ist fraglich, ob die immer strengeren Energiestandards eingehalten werden können.

Februar 2021: Kein Platz mehr für Gewerbe. Seit 1963 gibt es den Heizungs- und Sanitärbetrieb Obermeier in der Thierschstraße 55 im Lehel, seit 1995 gehört er Olaf Zimmermann. Das Lager ist nahe der Hofeinfahrt; von dort fahren seine Mitarbeiter zu den Auftraggebern. Seit 2019 gibt es einen neuen Wohnungseigentümer, der eine Unterlassungsklage in Höhe von 250.000 Euro gegen den Betrieb vor Gericht betreibt, falls die Transporter zu oft in der Einfahrt stehen. Das Landgericht hat einen Vergleich vorgeschlagen, dass die Installateure maximal viermal täglich für zehn Minuten aus- und einladen dürfen: Das hat Zimmermann abgelehnt. Die Vertreibung der Handwerksbetriebe ist inzwischen üblich: Der stellvertretende Wirtschaftsreferent Kurt Kapp berichtet von einem hohen Verdrängungsdruck auf alteingesessene Betriebe. 2019 gab es etwa 20.000 Handwerksbetriebe in München. [16]

Februar 2021: Innenstadt-Ausverkauf. Alfons Doblinger, Inhaber der Doblinger Unternehmensgruppe, hat im Dezember 2020 fast 25 Prozent der Aktien vom Kaufhausunternehmen Ludwig Beck AG gekauft. Die Aktien hatten einen Wert von rund 21 Millionen Euro und waren vorher im Eigentum des Unternehmers Hans Rudolf Wöhrl, der sie 2006 gekauft hatte. Der Ludwig Beck AG gehört der Gebäudekomplex Marienplatz 11.
Die Doblinger Unternehmensgruppe hat auch nach und nach große Anteile des 3281 Quadratmeter großen Areals der Galeria Kaufhof (Kaufingerstraße 1 bis 5) erworben. Von den vier Flurstücken hat Doblinger inzwischen drei gekauft: eines in den siebziger Jahren, zwei im Sommer 2020. Das vierte heißt nach dem früheren Kaufhaus „Roman-Mayr-Haus Immobilienverwaltungsgesellschaft mbH“ in München, die etwa 30 Gesellschafter hat. Hier hat eine Doblinger-Tochter etwa 20 Prozent Anteile; Doblinger will weitere Anteile erwerben. Der Gutachterausschuss hat auf dem Areal am Marienplatz 2018 einen Bodenrichtwert pro Quadratmeter von 160.000 Euro ermittelt. [17]

Februar 2021: Wohnen auf größerem Fuß. 1991 lag laut statista.de die Wohnfläche pro Person in Deutschland bei 34,9 Quadratmeter. 2000 waren es 39,5, 2010 dann 45 und 2020 bei 47,4. [18]

Februar 2021: Ein Jahr Mietendeckel. Das rot-rot-grüne Berliner Regierungsbündnis sieht die Tendenz zu immer höheren Mieten gestoppt. Laut Dachverband Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA) stiegen die Berliner Neuvertragsmieten zwischen 2013 und 2019 um 27 Prozent. Der 2020 bis 2025 geltende Mietendeckel (der vom Bundesverfassungsgericht unterbunden wurde, siehe April 2021), hat die Mieten für 1,5 Millionen Berliner Wohnungen auf dem Stand von 2019 eingefroren: Sie dürfen ab 2022 um maximal 1,3 Prozent jährlich steigen. Ausgenommen sind Gebäude, die ab 1.1.2014 fertiggestellt waren. Ab 23.11.2020 waren Mieten verboten, die mehr als 20 Prozent über den Obergrenzen liegen und mussten vom Vermieter gesenkt werden. Die Immobilienwirtschaft wies auf Einnahmeverluste und einen Rückgang der Investitionen im Wohnbau hin. Investoren bauen inzwischen woanders. Etats für Instandhaltung und Modernisierungen sind gekürzt worden. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), dessen Mitglieder rund 730.000 Wohnungen in Berlin haben, nennt Einnahmeverluste für die fünf Jahre Mietendeckel von etwa 900 Millionen Euro, das Minus bei Neubau Modernisierung und Klimaschutz wird auf 4,5 Milliarden Euro geschätzt. [19] Weitere negative Folgen u. a.: Die Zahl angebotener Mietwohnungen hat sich mehr als halbiert, im Umland von Berlin hat sich die Nachfrage nach Wohnungen erhöht. [20]

Februar 2021: „Wohnraumoffensive“ des Bundes kritisiert. Am 23.2.2021 zog die Bundesregierung eine Bilanz ihrer „Wohnraumoffensive“. Sozialverbände, Mieterbund und Immobilienwirtschaft kritisierten am 22.2.2021 die Defizite der Bundeswohnungspolitik. Bis zum Ende der Legislaturperiode im Herbst 2021 seien statt 1,5 seien nur 1,2 Millionen Wohnungen gebaut worden, so der Präsident des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten. Kritisiert wurde auch der Rückgang bei den Sozialwohnungen: Hier hatte der Bund beim Wohnungsgipfel 2018 fünf Milliarden Euro für den Bau von 1,5 Millionen Sozialwohnungen zugesagt: Dadurch sollten über 100.000 zusätzliche Sozialwohnungen gebaut werden. Dieses Ziel wurde nicht erreicht, gleichzeitig fallen viele Sozialwohnungen aus der Bindung. [21]
Die Gesamtzahl der Sozialwohnungen nimmt dadurch laufend ab. 2006 gab es in Deutschland 2,0942 Millionen Sozialwohnungen, 2010 waren es 1,6621 Millionen, 2015 1,3305 und 2019 noch 1,1372 Millionen. [22]

Februar 2021: Die nächsten Hochhäuser. Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) ist eine Behörde des Freistaats mit über 1400 Beschäftigten, die zwölf Versorgungseinrichtungen verwaltet. Sie will an der Richard-Strauss-Straße das ehemalige Siemens-Hauptgebäude abreißen und ihre Zentrale auf 20.000 Quadratmeter bauen. Geplant ist ein Ensemble mit einem 50 Meter hohen längeren Gebäudekomplex und zwei Türmen mit 64 und 96 Metern Höhe. Die Pläne kommen von David Chipperfield Architects. Der Planungsausschuss spekulierte am 5.10.2021 darauf, dass die BVK durch das hohe Baurecht mit beiden Hochhäusern auf die Freiflächen Wohnungen bauen würde – wenn möglich günstige Werkwohnungen für die eigenen Angestellten. Die BVK äußerte sich zurückhaltend zur Prüfung von Wohnungsbau; Werkswohnungen untersuche man aber nicht. [23]
Vgl.: Nachverdichtung Bayerischen Versorgungskammer im Areal Appenzeller Straße, Forst-Kasten-Allee, Graubündner Straße, Bellinzonastraße und Neurieder Straße: 02/2020, 09/2021; Promi-Architektur

Fußnoten und Quellen

  1. https://www.stmb.bayern.de/buw/baurechtundtechnik/bauordnungsrecht/bauordnungundvollzug/index.php; Mehr Baugenehmigungen in SZ 9.2.2021
  2. https://de.wikipedia.org/wiki/Sukanto_Tanoto)) 2019 kaufte er den Gebäudekomplex der Allianz aus dem Jahr 1912 an der Ludwigstraße 21, Ecke Theresienstraße mit etwa 27.000 Quadratmeter Bürofläche für 348 Millionen Euro. Als Käufer trat ein „Family Office“ aus Singapur auf. Nach Recherchen des Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP), der indonesischen Zeitung Tempo und der SZ wurde über die OpenLux-Recherchen ist für diesen Kauf die Adler Pacific Investment S.a.r.l. gegründet worden, deren Spur über Luxemburg nach Singapur und zu zwei Fonds auf den Caiman Islands führt. Der wirtschaftlich Berechtigte ist Tanoto, der 2014 vom höchsten Gericht Indonesiens wegen Steuerhinterziehung zu 205 Millionen US-Dollar verurteilt wurde. NGOs warfen Tanoto vor, zur Steuervermeidung systematisch Gewinne in andere Länder überwiesen zu haben. Die Allianz erklärte, der Verkauf sei standardmäßig überprüft worden: Alle Vorschriften seien eingehalten worden. ((Stepputat; Hannes, Der Palmöl-König, in SZ 10.2.2021
  3. Grundner, Hubert, Luftige Pläne, in SZ 2.2.2021
  4. Ein Aufschub um vier Jahre, in SZ 5.2.2021)
    Es ist verwunderlich, warum ein solcher Bau nach nur etwa sechs Jahrzehnten ein Abrisskandidat ist.
    Vgl.: Verbietet das Bauen!

    Februar 2021: Baugebiet Berg am Laim An der Neumarkter Straße 75 wurde 2019 von der Neuplan GmbH des Grünwalder Investors Nicolas Nabers ein 2000 Quadratmeter großes Grundstück gekauft: Hier entsteht das Bürohaus „The Run“ mit 8000 Quadratmetern (Oliv Architekten), das bis Mitte 2021 fertiggestellt wird. Der Quadratmeter Bürofläche in The Run ist schon inseriert mit 25 bis 30 Euro. Vor etwa fünf Jahren lag der Preis noch bei der Hälfte. ((Kramer, Lea, Laufbahn statt Döner-Imbiss, in SZ 9.2.2021

  5. Unerwünschte Bescherung, in SZ 9.2.2021
  6. Kramer, Lea, Ausgerechnet Bananen, in SZ 13.2.2021
  7. Krass, Sebastian, Umstrittene Erweiterung im Münchner Südosten, in SZ 12.3.2021
  8. Krass, Sebastian, Grundstückstausch praktisch perfekt, in SZ 24.3.2021
  9. Jauernig, Henning, Immobilienmarkt: Wo die Mieten in Deutschland sinken – und wo sie noch steigen in spiegel.de 1.2.2021
  10. Höhne, Valerie, Schaible, Jonas, „Sie sorgen für Zersiedelung“, in Der Spiegel 7/13.2.2021
  11. Riesen-Streit um Einfamilien-Haus-Stopp, in bild.de 14.2.2021
  12. Mitscherlich, Alexander, Die Unwirtlichkeit unserer Städte. Anstiftung zum Unfrieden, Frankfurt 1965, S. 36
  13. Draxel, Ellen, Aufgegeben, in SZ 15.2.2021
  14. Draxel, Ellen, Ab die Post, in SZ 23.3.2021
  15. https://www.goldbeck.de/)) Für Goldbeck-Wohnbauten werden vorfabrizierte Elemente inklusive Türen und Fenster zur Baustelle gefahren und aufgebaut. Es gibt drei verschieden große, vorgefertigte Badezimmer, die dann mit dem Kran in die Wohnungen gehoben werden. Die GWG möchte durch das Baukastenprinzip Kosten sparen, um niedrigere Mieten zu ermöglichen. ((https://www.goldbeck.de/unternehmen/nachrichten/startschuss-fuer-mehr-bezahlbaren-wohnraum-in-muenchen/; Kramer, Lea, Günstiger durch das Baukastenprinzip, in SZ 16.2.2021
  16. Anlauf, Thomas, „Die wollen mich raushaben“, in SZ 16.2.2021
  17. Krass, Sebastian, Monopoly am Marienplatz, in SZ 19.2.2021
  18. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36495/umfrage/wohnflaeche-je-einwohner-in-deutschland-von-1989-bis-2004/)) Nach einer Untersuchung des DIW beträgt die Wohnfläche bei den Eigentümern im Schnitt 125 Quadratmeter; Mietwohnungen liegen bei 75 Quadratmetern und in Großstädten gesunken. Der Anteil der Einpersonenhaushalte ist zwischen 1990 und 2018 von 34 Prozent auf 42 Prozent gestiegen. ((https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/pekka-sagner-41-quadratmeter-pro-kopf.html; Öchsner, Thomas, In den Städten wird es enger, in SZ 22.2.2021
  19. Was der Berliner Mietendeckel gebracht hat – und wo er schadet, in spiegel.de 22.2.2021
  20. Heidtmann, Jan, Der Deckel wirkt, in SZ 25.2.2021
  21. https://www.mieterbund.de/presse/pressemeldung-detailansicht/article/60923-bilanzveranstaltung-der-bundesregierung-zur-wohnraumoffensive-macht-deutlich.html; von Bullion, Constanze, Wohnungspolitik des Bundes stößt auf Kritik, in SZ 23.2.2021
  22. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/892789/umfrage/sozialwohnungen-in-deutschland/
  23. Graner, Nicole, Bagger, Bauten und Bedenken, in SZ 25.2.2021; Krass, Sebastian, Zwei Türme mit Gebäudetor, in SZ 7.10.2021
Moloch München Eine Stadt wird verkauft

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